Flottillentörn Dänische Südsee - Mai 2025
17.05.2025 Ankunft in Flensburg, Marina Sonwick – morgen werden drei Charteryachten in See stechen - Max, Yucabay und Aiko - aber erstmal das Wichtigste, nämlich Bootscheck, Lebensmittel und Getränke bunkern, Sicherheitsballett mit Einweisung der Crews, gegenseitiger Austausch, Vorfreude und gemeinschaftliches Abendessen aller Mitsegler.

18.05. Morgendliches Klappern von Tassen und Pfeifen des Wasserkochers weckte einen nach dem anderen. Wir lassen es gemütlich angehen. Das Wetter ist uns hold, erstmal Kaffee trinken, dann duschen und ausgiebig frühstücken. Die Ostsee hat ihren Reiz. Jede Untiefe und jedes Fahrwasser sind gut betonnt und nette kleine Häfen sowie Abenteuer warten auf uns.

Unsere erste Station ist Sonderburg- und da es ja nie langweilig wird, konnten wir hier endlich mal den Bootsmannsstuhl testen und unser Spiefall unter Beifall der anderen zwei Crews aus der Saling holen. Auslöser war ein wundervoller Raumschotskurs unter Gennaker, der ein abruptes Ende fand, als das Gennakersegel mit einem Mal im Wasser lag, da der Schäkel nicht gehalten hatte. Und dieser hing nun hoch im Mast.

Unser nächster Halt sollte Lyo sein. Hier wollten sich alle Crews zum abendlichen Grillen einfinden. Aber für uns ging es nach Motorausfall unter Segeln nach Gelting in den Hafen. So ein Dickschiff ist eben auch nur eine große Jolle und den Anleger bewältigten wir mit Bravour.

Während die Crews der Max und Yucabay den Grill anheizten, saß unsere Crew der Aiko in Gelting an der Hafenmole und dank des besten Schiffskochs der Welt gab es leckeres Rib-Eye zum Abendessen im Sonnenuntergang in Vorfreude auf die morgendliche Reparatur des Motors. Wind war angesagt – viel Wind. Also wollten alle drei Schiffe am Abend in Kappeln endlich ein Wiedersehen feiern, in der Hoffnung hier geschützt liegen zu können. Und ja, trotz heftiger Strömung – Hafenanleger im x-ten Anlauf mit stoischer Ruhe gelingen immer. Dieses Mal waren wir die ersten im Hafen und durften dem Hafenkino anderer Segler beiwohnen. Endlich ist unsere Flottille wieder vereint. Und da die Kulinarik nicht fehlen darf, gibts nach einem Spaziergang durch Kappeln in einer wunderbaren Fischräucherei für uns das leckerste Fischbrötchen der Welt

Horuphav durfte auch auf diesem Törn nicht fehlen Ablegen 13.30 Uhr in Kappeln, raus aus der Schlei, 5-6 Bft. Mit Böen bis 7/8, 14.10 Uhr Fock gesetzt. Unter Fock bis Høruphav, Halbwind-, Amwind- und das letzte Stück Raumschotskurs. Sauberer Anleger 18.23 Uhr. Perfekt!
Heute 27 sm, und unter Motor nur aus der Schlei heraus und für den Anleger.
21.30 Uhr gab es endlich für uns hungrige Segler Pljeskavica!!!! Segeln in Verbindung mit dem besten Essen der Welt: Was für ein Traum, und diesen zu leben!
08.45 Uhr Kaffee und Routenbesprechung mit Blick in die Karte, heute sollen 5 Bft, mit Böen bis 7 Bft, sein. Nach 14.00 Uhr soll es langsam weniger werden auf 4 Bft. Ein super Segelwetter. Wir machen uns auf die nächste Etappe nach Minde.
15.45 Uhr bis 16.00 Uhr noch einmal MOB-Manöver geübt. Schließlich wollen wir auch dabei fit bleiben.
Anschließend Vorbereitung und Einlauf in den Hafen Minde bei viel Wind und Strömung. Mit guter Seemannschaft uns Leinenarbeit konnten wir einen sicheren Anleger vorzeigen. Unser Anlegerbier ist redlich verdient.
Und schon ist leider eine Woche wieder viel zu schnell vorbei.
21.05.2025, wir begeben uns auf dem Heimweg nach Flensburg.
Aber versprochen: Wir kommen wieder!

Wochenetappe: Insgesamt 130,7 sm
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